Roter Fels
20 m
Routes statistics
Routes left -> right
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1 Gelbfieber 6
3 19 m
Direktvariante zur roten Laterne. Gear: BühlerProtection: classicFirst ascent climber: M. E. at 2023-10-043 Comments:
Hab das Projektbändchen heute rausgemacht.
Aus gegebenem Anlass eine Bitte an alle kletternden Hundebesitzer:
Bitte leint eure Hunde an, vor allem wenn man euch darum bittet. Ihr wisst nicht, ob man schon
mal schlechte Erfahrungen gemacht hat oder andere Gründe hat. Ebenso kann man sich beim Klettern
einen Sicherungspartner, der durch umhersträunende Hunde abgelenkt wird, definitiv nicht
leisten!!!Wir mussten heute leider das komplette Gegenteil erfahren. Unser Appell wurde ignoriert. Einer,
der immer noch freilaufenden Hunde, knurrte und bellte uns sogar mehrfach an. Eine
Entschuldigung erfolgte nicht, schade...
Ist es denn zu viel verlangt, dass man sich in der heutigen Gesellschaft mit Rücksicht und
Anstand begegnet?In dem Fall…Hunde und Besitzer an die Leine!
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2 Rote Laterne 6-
1 19 m
Nach dem Einstiegsmove zieht eine Treppe zum Laternensockel in der Wandmitte. Laternenbesteiger folgen dem Peitschenmast bis sie auf dem Lamperl obendrauf stehen. Alpin angehaucht mit Moos garniert und mit Blütenstaub angezuckert. Ein Hochgenus. Nix für Anfänger! Protection: classicFirst ascent climber: E. G.1 Comments:
mobile Zusatzgewichte dürfen getrost am Wandfuß deponiert bleiben – Camalots
der Größe 6 würden (rein theoretisch, jedoch nicht notwendig) hier ihren Kamin finden. -
3 Schattenpisler 7-/7
1 8 20 m
Ein vom Altmeister des Vilstales seltsamerweise nicht genutzter logischer Anstieg, der über eine herrlich freie Rissverschneidung emporschiebt. Unterbrochen von einer gut gesicherten Schlüsselpassage saugt eine weitere Rissverschneidung das mobile Sicherungsgerät förmlich in sich auf. Ein Blick in die Spur lässt gut erkennen was gebraucht wird - und es kann auch „gefädelt“ werden obwohl 4 Bohrhaken + Umlenker zur Verfügung stehen Gear: mobiles Sicherungsgerät für Nichtsandsteinfreaks empfohlenProtection: classicFirst ascent climber: E. G. at 2013-09-018 Comments:
Der 3. Bohrhaken wird auf der logischen Linie angekrault – sonst is vielleicht
a bisserl mehr UIAAEntgegen der Zeit - diese Route ist nicht nur zum konsumieren, diese Route
"darf" erlebt werden. Neben der gesicherten, plattigen Schlüsselstelle bieten vor allem der
selbst abzusichernde Einstiegs- und Ausstiegsriss (größere Keile oder kleine bis mittlere
Klemmgeräte) einen "Erlebnis-Mehrwert" - super Route!Wunderbare Route, die Gelegenheit zur Eigeninitiative gibt. Den Einstiegkamin
linksgängig (wer's braucht legt Keile), zum und über'n dritten Haken mit der nötigen Umsicht und
im Ausstiegsriss darf man stellenweise sogar mal einen Handklemmer setzen, Ein gut gelegter
Friend (oder dergleichen zwei) mindert etwaigen Vorstiegsstress. Wer die Sanduhr fädeln könnte,
wird sie wohl nicht brauchen. Die Schwierigkeit hätte ich bei 6 plus bis sieben minus
angesiedelt.Holy shit! Coole Tour! Mental sehr fordernd, da aktuell sehr dreckig und
leicht zugewachsen…wird vermutlich an den wenigen Begehungen liegen:-(Bereits Ende 2023 wurde die Linie wieder in top Zustand versetzt. Ein paar
Buchenblätter klemmen halt immer wieder drin. Dafür klemmt auch Hand und Camelot sehr gut!🤣.
Holy shit?? Hmmm - eher coole Linie für geeignetes 7er - Personal!Das Holy shit ist definitiv positiv gemeint
Da müssen alte Männer noch älteren Männern, veralteten „Jugendslang“ erklären
😂😂😂It is like it is ;-)
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4 Rockhistory 9-
3 3 18 m
Protection: classicFirst ascent climber: M. S. at 20073 Comments:
Mathias, wie soll das gehen in der Mitte? Ist da was ausgebrochen? Da gibt´s
nur zwei so Winz-Fingerlöcher und sonst gar nix!!!Habe da ne kleine Linksschleife gedreht, dann ist es halb so wild. Hat
inzwischen wohl auch einige Wiederholungen gesehen...Ha scho 9-, aber koi Brett! Super schöner und lohnenswerter Weg. Die
Linksschleife habe ich allerdings nicht gefunden. -
5 Ohana 10
1 20 m
Affenschaukel einsteigen, dann, bevor diese in die Querung startet, grade über den Überhang und anschließend den Pfeiler erklettern. Die Tour ist im Endeffekt ein kurzer und heftiger Boulder mit Heelhooks und Cut-loose an kleinen Griffen. Protection: classicFirst ascent climber: J. H. at 2025-06-091 Comments:
Nachdem ich die Linie höchstselbst in jungen Jahren als nicht kletterbar
vermerkt habe, hat Simon sie Jahre später erneut entdeckt und Stefan anschließend eingebohrt.
Danke euch beiden! -
6 Affenschaukel 9
1 20 m
Ehemals mit 7 bewertet. Vermutlich erste freie Begehung durch A. Brem. Der Riesenquergang unter den Dächern, imposante Linie mit historischer Bedeutung. Protection: classicFirst ascent climber: ?1 Comments:
Ich habe die Tour gestern geklettert. Die Hakensituation ist so in Ordnung,
der 2. Haken ist zum Einhängen vom Band weg etwas hoch, mit einer langen Exe sitzt er für einen
Durchstiegsversuch aber gut. Das Einhängen kann theoretisch über einen Zwischenhaken von Holding
on to Smoke entschärft werden.
Die Tour quert am Ausstieg von Holding on und dem Projekt vorbei und geht zum Umlenker von
Trauma und der kurzen Version von Schreck-tschägg.
Als Bewertung würde ich 9 vorschlagen. Nach dem ersten Boulder im Quergang weiterhin sehr
technisch und anhaltend.
Ich freue mich über weitere Meinungen. Die Tour ist aktuell geputzt und gut für warme
Sommertage! -
7 Holding on for a final prayer 10
0 20 m
Komplexes Aufwärmprogramm bis unters Dach, dann schwerer Boulder mit (fast) Campus-Moves, der wohl bei 7B+ - 7C fb. eincheckt. Protection: classicFirst ascent climber: J. H. at 2017-07-07 -
8 Holding on to smoke 10/10+
0 20 m
Direkter Einstieg zu "Holding on for a final prayer". Auf jeden Fall deutlich bessere Linie jetzt und auch schön eigenständig über die beiden schwarzen Wellen! Evtl ein bissl schwerer als "...prayer", aber ist schwer zu sagen... Protection: very goodFirst ascent climber: J. H. at 2021-05-12 -
9 Trauma 8-
1 0 12 m
Der linke der beiden steilen Rissen. Ausstieg in der Affenschaukel. Stellenweise noch etwas brüchig, aber gute, kräftige Kletterei Protection: classicFirst ascent climber: M. S. at 2019 -
10 Von der Halle an den Fels 7+/8-
1 5 19 m
Der Einstieg rechts unter dem großen Dach der Affenschaukel bringt den Kursteilnehmer (Vorstiegskurs) in Piaz-, Untergriff- und Kopfhangelei mit leichten und wellenden Bewegungsformen zum zentralen Zu*-dach. Dieses mit eleganter und beweglicher Hüfte emporgeschwebt, fordert eine Rampe (Griffe und Tritte: Struktur und alle Farben) die Steherqualitäten des Kletterscheininhabers (Vorstiegskurs). Umlenkung an Kette auf Podest oder Zugabe bis zum Umlenker des Schreck-tschägg möglich. *Seilkommando Protection: classicFirst ascent climber: E. G. at 2014-04-025 Comments:
Eine Herausforderung des Vilstales! Ein vorgefundener geschlagener Haken. Öse
durchgerostet. Auf Grund des Hakenalters ist eine freie Begehung in der Dekade des Setzens mehr
als unwahrscheinlich. Technische Begehung mit nachträglich wieder entferntem Hakenmaterial in
den letzten 100 Jahren denkbar.Ich hab mich noch nicht an der Route versucht...sieht sehr einladend aus:-)
Was mir ein bisschen Sorgenfalten bereitet ist der Einstieg...hab ich da haken übersehen, oder
ists einfach nicht so wild?....ist nicht wild. Der zweite Haken steckt an der Kante. Danach wechselt man
vom "Wandern mit Festhalten" zum Klettern.Ah ok, dann schau ich mir das ganze mal genauer an :-)
Treffend gewählter Routenname! Schulter-Riss gefolgt von Verschneidung und
Platte. Was man in der Halle halt so lernt :-) -
11 Schreck-tschägg 8-
2 3 20 m
Dieser zweigeteilte Weg zieht im rechten Wandbereich entlang der rechten von zwei markanten Rissverschneidungen zu einem Brotzeitplatzerl hinauf. Der piazbegeisterte Sportkletterer bewegt sich bis zu diesem Band in der Wandmitte auf den nun sanierten Metern des "Vilstalschrecks" (6+; vermutlich Amberger Kletterer, ca 1980). Lediglich der Einstieg wurde in eine sandfreie Zone verlegt und neugestaltet. Ab der Vesper erfordert der neue Pfeilerausstieg boulderartige moves. (8-) Für den "nur" piazbegeisterten Bergwanderer erlaubt eine Umlenkkette einen gemütlichen Rückweg bereits ab der Verpflegungsstation. Protection: very goodFirst ascent climber: E. G. at 2014-03-223 Comments:
Ein partielles Muss für Liebhaber klassischer Linien und ein jetzt sehr gut
gesicherter Anstieg im Tal. Historisches Sicherungsmaterial wurde teilweise zur Ansicht
belassen. Bei Benutzung kann nachschlagen ratsam sein. Im Pfeilerausstieg vorgefundenes
Hakenmaterial deutete weder auf durchstiegene technische noch auf freie Begehungen hin.Schicke Route! Genussvoll aber nicht banal zum ersten Umlenker (irgendwie mag
ich jedoch keine Ketten: ist mir zuviel Metall am Fels), dann ne coole Passage mit immer
schwerer werdenden Zügen bis zum zweiten Umlenker. Bei 30 Grad, Gewitterschwüle und entsprechend
schlaffer Verfassung war das ne gefühlte 7- bis 1.UH und 7+ bis ganz oben.Ohne die richtige griff/trittkombi schwirren dezent Fragezeichen überm
Kopf…mit guter Beta immer noch anspruchsvoll, aber gut machbar. 8- passt ganz gut -
12 Schreck-tschägg bis Kette 6+
1 1 15 m
Verzichtet man auf den (sehr guten) Ausstieg hat man hier eine gute leichte Tour. Protection: very goodFirst ascent climber: E. G. at 20141 Comments:
Kurz vorm 1. Haken, nachm 1. Aufsteher, weist der Auflegergriff zur rechten
dezent kleine Risse auf. Wenn man dagegenklopft klingts bissl hohl und es vibriert leicht. Am
besten ein bisschen vorsichtig anklettern…wie gesagt, vorm 1. Haken;-) -
13 Nothing stays the same 10-
2 14 m
Die Route folgt einer kleinen Rissstruktur im rechten abweisenden Teil der Wand. Nach dem leichterem Einstieg durch eine Verschneidung erwarten euch nach einer Boulderstelle durchgehend harte Züge, ca. 7 leicht überhängende Meter bis zum Umlenker. Der Einstieg befindet sich rechts vom "Schreck-tschägg". Protection: classicFirst ascent climber: J. H. at 2014-11-162 Comments:
So, dass ist jetzt meine 2te Erstbegehung dieses Jahr und warscheinlich die
schwerste Tour die ich in meiner Kletterlaufbahn je geklettert bin.
Ich habe jetzt doch einige Anläufe gebraucht um die Tour klettern zu können und habe die Tour
nach langfristiger Überlegung mit 10- bewertet, vor allem auch im Hinblick auf andere Touren in
diesem Grad die ich bereits geklettert bin oder probiert habe.Die Tour ist definitiv leichter, wenn man größer ist, trotzdem würde ich mich auch diesmal
wieder über euer Feedback freuen!
Lasst euch nicht vom Grad abschrecken und holt euch die 2. Begehung!Riesenkompliment und Gratulation!!! Die Tour setzt sich jetzt
schwierigkeitsmäßig an die Spitze des Naabtalkletterns. Die Projekte in Etterzhausen dümpeln ja
weiter vor sich hin. -
14 Adlerauge 8-
1 1 15 m
Schöne Route. Ehemals mit glatt 8 bewertet. Die Begehungen verlagern sich allerdings immer weiter nach rechts was die Sache leichter macht. Protection: very goodFirst ascent climber: A. M. at 2021-04-291 Comments:
Gute Tour!