Schellneckkopf
25 m
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"Jung stirbt, wen die Götter lieben" - eine bohrhakenfreie Erstbegehung durchs Dach
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"R.I.P" - Das cleane Meisterwerk von Wolfgang Güllich
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THE FACE | Die einst schwerste Klettertour der Welt
Routes statistics
Routes left -> right
-
1 Tempus fugit 8
2 ? m
Protection: very goodFirst ascent climber: E. Z. at 2020-08-052 Comments:
Direkteinstieg mit 3 Extra-Bühlern zum Oberinspektor.
Gute Aufwärmroute für den Rest am Fels.
-
2 Mauerläufer 8+/9-
0 10 m
Protection: classicFirst ascent climber: ? -
3 Oberinspektor 7/7+
1 15 m
schicke platte links von r.i.p. Gear: evtl. su-schlinge vorm 2. bühlerProtection: classicFirst ascent climber: E. Z.1 Comments:
etwas vorsicht beim klippen des 2.haken kann nicht schaden. wer bei der
piazerei auch nicht ganz so gut stehen sollte wie der erstbegeher, kann drunter in der rissspur
ne kleine nase als sanduhr fädeln (8er reepschnur doppelt klemmt sehr gut ab). und vergesst die
samthandschuhe für die briefschlitzschuppe links vom 2. haken nicht: zwar ein ausgesprochen
ästhetisches und unheimlich hilfreiches, jedoch auch recht fragil wirkendes gebilde. die crux
befindet sich idealerweise am letzten zwischenhaken und erträgt weder badelatschen noch
zwergwuchs, die zicke! -
4 Allesfresser 7
1 18 m
Abschreckender Riss zwischen "Oberinspektor" und "R.I.P.". Erstbegeher unbekannt (60er Jahre?), 1. RP durch Herbert Gstöttner 2020. Gear: Große Camalots bzw. FriendsProtection: No protectionFirst ascent climber: ?1 Comments:
Ja, das Ding ist tatsächlich rp geklettert worden, da stand ich selber unten
beim Sichern. Ich durfte mich im Rahmen der vorausgehenden Experimente auch versuchen (schön
gemütlich im Toprope). Land gesehen habe ich dabei aber nicht. Das ist schon eine sehr garstige,
schwer überhängende Stelle. Sieben halt. -
5 Jung stirbt, wen die Götter lieben 9-
1 1 12 m
Das große Dach links vom R.I.P. Start im Riss. Umlenker an zwei Brühler. Bietet viele Möglichkeiten zur Absicherung Teilweise neben den wichtigen Strukturen noch etwas bröslig Gear: Satz Cams bis 2 + KeileProtection: No protectionFirst ascent climber: L. P. at 2025-09-061 Comments:
Sehr beeindruckende Vorstellung von Lando! Besonders cool finde ich, dass die
Linie clean geblieben ist und somit der ganze Sektor vom Allesfresser bis zum roten Riss keine
Bohrhaken außer an den Umlenkern aufweißt. -
6 RIP 9
1 17 m
Protection: No protectionFirst ascent climber: W. G. at 19861 Comments:
Mich würde mal interessieren wie diese Route erstbegangen wurde, bzw. gibt es
bekannte Wiederholungen wo die Sicherungen im Vorstieg gelegt wurden? Vielleicht ist jemand
geschichtlich bewandert und kann da Aufklärungsarbeit leisten. Auf jeden fall Hut ab vor jedem,
der das wagt. -
7 Roter Riss 5+
6 20 m
zwischen R.I.P. und Winteraktion in der abdrängenden "Verschneidung" über Hand-/Faust-/Körperriss/Kamin zum Umlenkbühler Gear: stecken nur ein paar Rostgurken, eher größeres Gerät zur "Ergänzung" nötig: Keile ab Rock #9, Hexentrics, kompletter Friendsatz, evtl. kleine Tricams für Löcher und BigBros ganz obenProtection: bad protectionFirst ascent climber: ?6 Comments:
Kleines nachhaltig anstrengendes Abenteuer, das im derzeit trockenen Zustand
wirklich mal zu empfehlen ist: für den Grad ungewöhnlich schweißtreibend, intensive
Bewegungsschulungsoffensive inbegriffen... Die Absicherbarkeit ist mit "normalem" Geraffel im
mittleren Hand- und Fausrissteil gut. Bis dahin muss man sich vom Sockel aus mal etwas wegtrauen
(windiger kleiner Lochfriend), falls man keine großen Geschütze aufzufahren hat. Ist aber nicht
so wild, jedenfalls noch nicht wie ne 5+ aus den 50ern, das kommt erst danach und ist wie gesagt
bestens sicherbar. Der Berg ruft! ;-)Nochmals zur Erinnerung: Der Sperrungszeitraum am Schellneckkopf endet heuer
nicht Ende Juni, sondern erst Ende Juli.Habs heut gemacht, hat m.E. mit dem 5. Grad nichts zu tun. Würd im Vergleich
mit anderen Altmühltalrissen eine 7- vergeben und ohne 2 6er Friends hätt ich mich vom Sockel
auch nicht weg getrautHallo Martin,
Du bist Dir offensichtlich für keinen Riss zu schade und auf der Suche nach den exotischsten
Kletteraufgaben des Altmühltales. Zur Geschichte der Tour und zur Bewertung: Rucker und Möck
kletterten hier erstmals 1951 hoch, der einsame Rosthaken dürfte von den beiden damals
reingeklopft worden sein. Tomandl (1961) und Bühler (1983) geben unisono glatt 5 (!) für den
Roten Riss an. Mei, damals war sechs plus das Letzte am Fels, wozu der Rote Riss nun mal nicht
zählte, also wars halt ein Fünfer. Hans Brunner ignorierte die Tour in seinen frühen Führern,
erst im letzen Band von 1999 taucht der Rote Riss bei ihm erstmals mit 5+ auf. Für alle Ausgaben
des "Südlichen Frankenjura" übernahm ich unbesehen bzw. ungeklettert diesen Grad. Vom Boden aus
schaut die Aufgabe zwar leicht angsteinflößend aus, aber ich dachte immer "da wird´s schon
irgendwelche Henkel haben". Letztes Jahr trat ich dann endlich an, gerüstet u. a. mit einem
Camalot Nr. 5. Trotz dieser Waffe fühlte ich mich nie richtig wohl beim Hochschrubben, das Ding
ist in der oberen Hälfte wirklich schwer und man sollte Vorerfahrung in ähnlichem Gelände
mitbringen. Glatt 6 steht nun im "Bayerischen Jura", ich finde, dieser Old-School-Grad bildet
die Anforderungen der Tour am besten ab.Hallo Eberhard, danke für die ausführlichen Infos ! Gibt's die für den
Allesfresser link daneben auch ? Ich war da im Toprope drin, über Oberinspektor eingehängt.
Grusligste Schlotte bisher, war auch nicht trocken. Aber der überhängende Offwidth-Einstieg hat
sich nicht wirklich machbar angefühlt (Invert-move ?) - ist das Ding wirklich schon rotpunkt
geklettert worden ? VG MartinIch habe jetzt zum "Allesfresser" einen separaten Eintrag verfaßt.
-
8 Winteraktion 8+
7 20 m
zwischen rotem riss und 105. sinfonie grade hoch über platte, rissüberhang und riss zu uh. Gear: unten su, dann diese mageren bühlerchen, oben ein fixkeilchen vorm umlenkbühler mit schrauber. kurz überm fixkeil im rechten riss noch ein guter 4er rock möglich.Protection: classicFirst ascent climber: W. E. at 20027 Comments:
wenn ich mich nicht irre, ist das vom emmer willi aus landshut.
hallo willi! wie heisst den das teil?hab mir den namen irgendwo aufgeschrieben. muss ich mal daheim nachschaun.
keine panik! ;)
aber 8 is sehr sehr hart......der name ist wahrscheinlich "winteraktion" (laut climbing.de).
Der wahrscheinliche Name "Winteraktion" ist auch der richtige Name,
Erstbegehung Willi Emmer Januar (!) 2002. Schwierigkeit läuft bei mir vorsichtig unter 8/8+.Solchen, die im winter dieses tiefkühltruhenambiente schätzen, kann man
sowieso nicht bei der einschätzung des klettertechnischen anspruchs trauen. für 8 hat man kein
dickes brett zu bohren, sondern nen versteinerten burg-randeck-deckenbalken durchzunagen. ein
grädchen drauzuflegen, fänd ich noch satt untertrieben. aber egal, weil ne supercoole linie! die
platte ist erwartungsgemäß bitterer, als man sich vorher vorstellen kann und der anschließende
riss zwar steil und pressig, aber ne wohltat für die verbogenen fingerchen. zum umlenker am
besten bis auf dessen höhe immer links im riss bleiben.hab mal ein grädchen draufgelegt - in übereinstimmung mit dem créateur de
route. vielleicht kommt das ja im bewertungsgefüge des felsens auch hin, oder nicht?Eine sehr abwechslungsreiche Route die man nicht so schnell vergisst. Die
Platte ist etwas giftig, löst sich aber nach etwas tüfteln ganz gut. Mit Hand und Fußklemmern
geht es dann wild durch den Überhang und als Finale erwartet den Aspiranten:in difiziles piazen.
Ein zusätzlicher Keil im Ausstieg kann nicht schaden. -
9 105. Sinfonie 7
2 1 20 m
Kante links von catch 22. Gear: die bühlerchen haben magersucht.Protection: classicFirst ascent climber: H. B. at 19861 Comments:
es gibt neuerdings eine verlängerung in form von 2 bühlern und umlenker überm
ringhaken in der verschneidung, oder ist das nachsaniert worden? -
10 Finale 8-
0 25 m
Verlängerung der Sinfonie nach links oben. Protection: classicFirst ascent climber: H. E. at 2003 -
11 Catch 22 9+/10-
2 5 20 m
Nach Griffausbruch schon wieder geklettert, mit Sicherheit nicht leichter geworden... Protection: classicFirst ascent climber: W. G.5 Comments:
Klasse Tour! Braucht sich auf jeden Fall nicht vor den anderen
"Extremklassikern" im Altmühltal verstecken. Für mich isses auf jeden Fall eine Nummer schwerer
gewesen als alles was ich bis jetzt an 8as gemacht hab und auch schwerer als manche 10- wie Mr
Bad Guy oder Real Bitch. Die Crux ist eine echt schwere Aneinanderreihung zerriger Monos
(präventiv tapen empfohlen) gepaart mit schlechten Tritten und einem wackligen Clip.Hier noch ein kurzes Video vom Durchstieg: https://youtu.be/CPMHDTDEMQI
Ist fast ein bisschen unverdient gewesen, wenn mir zweimal der Fuß kommt. Da hab ich mal wieder
gemerkt, wie ausbaufähig meine Klettertechnik noch ist...Gratuliere zur Begehung! Für mich ist die mit Abstand schwerste 9+/10- im
valley immer noch "Bon Voyage", und der "Magellan" muss sich auch nicht verstecken ;)Das "Catch" hat sich auch früher schon, als die Bewertung 9+ war, immer wie
8a angefühlt - wie andere Neunplussen im Tal auch. Und jetzt ist ja auch noch was
weggebrochen... Ich denke, warum Wolfgang 1986 "nur" 9+ vergab, liegt an der benachbarten
Meßlatte "Face", das damals einen irre hohen, fast mythischen Status hatte. Zitat Wolfgang
Güllich: "...Wenn Du sagst, die neue Route ist schwerer als die mir bekannten Neun plus, dann
ist das für mich trotzdem nicht Zehn minus. Zehn minus erfordert für mich einen anderen Einsatz
bei Motivation und Psyche." Und: "...Für den Zehner muß ich hoch motiviert sein und ganz
sensible Feinsteuerung für die Bewegung haben." Wolfgang konnte das "Catch" offenbar ohne hohe
Motivation und ganz sensible Feinsteuerung klettern, ergo war´s 9+. @Lando: Wie sieht´s da bei
Dir aus?Danke für den Einblick Ebe. Die Motivation war hoch, sensible Feinsteuerung
offenbar nicht ganz vorhanden -> 1/2 Bedingungen erfüllt -> 9+/10- wenns doch nur immer so
einfach wäre ;)Habe die Route nur im Toprope durchgestiegen (1990), ich fand es für 9+ schon
schwer. Aber machbar.
Denke eher 9+/10-. -
12 Mittendrin statt nur dabei 10-/10
0 20 m
Altes Huber-Projekt! Geniale Züge in der Platte. Protection: very goodFirst ascent climber: S. H. at 2018-09-16 -
13 Face 10-
3 1 3 20 m
Extremklassiker. Erste Route im unteren Zehnten Grad in Deutschland bzw. Europa. Besonders bekannt sind der legendäre Kreuzzug und der namensgebende Griff in der Schlüsselpassage... Protection: classicFirst ascent climber: J. M. at 19833 Comments:
ähemmm. hätte ich dich ja grade direkt fragen können: in dem untergriff rechts
neben dem zweiten haken da ist rechts so ein stückchen gekröse, dass kann man rausnehmen, dann
wäre der griff aber besser weil dann beide pfoten ordentlich was zum halten hätten. also da mal
kleben damit das teil drin bleibt und der griff so wie er ist? das ist zwar natürliche erosion
aber ist das auch gut? also nicht das man einen größeren griff bräuchte an der stelle... was
denkt denn der admin so zu negativer manipulation?...die Stelle sollte in ihrer Schwierigkeit so erhalten bleiben. Also notfalls
fest- bzw. zubetonieren. von aktivem griff-größergeporkele ist abzusehen...Hier ein kleiner Artikel dazu:
https://www.bergsteigen.com/news/neuigkeiten/the-face-10-8a-video-und-history/
und hier ein Video:
https://www.youtube.com/watch?v=Cfj0hUgl1Zc&t=59s -
14 Freitag der 13.te 10-
0 15 m
Protection: classicFirst ascent climber: H. E. -
15 Kool ey 9-
1 1 10 m
Protection: classicFirst ascent climber: ?1 Comments:
Die Route fand ich schwer, Platteneierei.
Erstbegeher: Michael Kiess -
16 Grandmaster Flash 9+
0 10 m
Protection: classicFirst ascent climber: ?