Labertalwand [Schönhofen] < zurück

Mili-Milou ( 5- )         0

Höhe: 17 m , Sicherung: klassisch (
) , Ausrüstung: Ausrüstung: sehr gute Möglichkeiten für den Klemmkeil- und Friendeinsatz; gesamte Route problemlos auch selbst abzusichern:

Erstbegeher: B. B. 1988

Kommentare:

Im unteren Bereich, vor dem Quergang hat man Erinnerungen an Arco -&gt; Rutschpartie bis zum ersten Haken.
thomasp, 2006-05-13

auch hier wurde der zu mehr als einem drittel durchgeschliffene umlenkkarabiner ersetzt.
organizer, 2008-08-21

Wäre es mittlerweile sinnvoll einen tieferen ersten Haken zu setzen? Abgespeckt ist fast untertrieben
martin, 2014-08-20

Das Thema mit einem zusätzlichen ersten Haken bei dieser Tour wird immer wieder eröffnet. Soweit ich weiß, war da auch schon mal ein zusätzlicher Bühler drin. Aber es geht letztendlich - auch wenn es ausgerechnet bei dieser Tour ist - immer um grundsätzliche Prinzipien: 1. Wir sind hier nicht in der Halle. 2. Die Stufe, die bewältigt werden muß, wenn man draußen klettert, zeigt sich auch darin, daß der Kletternde womöglich zusätzlich zu vorhandenen Bühlerhaken mobile Sicherungsmittel (insbesondere Klemmkeile) einsetzen muß. 3. Wenn hier nachgebühlert wird, sind die Rufe nicht weit, die gleiches für diese Tour, für jenen Einstieg fordern. 4. Erachtet man eine Route als gefährlich, kann man auch unten bleiben. Wenn bei Mili-Milou aufgrund des abgekletterten Zustandes bis zum ersten Haken ein schwer zu kalkulierendes Risiko bestehen würde, hätte ich persönlich nichts gegen einen zusätzlichen Haken. Aber da kann man einen Keil neben dem anderen versenken. Ich will nicht falsch verstanden
EBE, 2014-08-24

Grundsätzlich stimme ich dir da absolut zu...das Problem ist aber, dass viele/sehr viele Risiken draußen absolut nicht einschätzen können. Die labertaler ist eine mit viel Unwissenheit bekletterte Wand. Wenn ich sehe, wie manch felsneuling da hochzittert, kommt der Gedanke für einen Zusatzhaken trotzdem bei mir auf. Keile haben halt auch die wenigsten "hallenkletterer" dabei.
martin, 2014-08-27

Ich habe mir das neulich aufgrund des Kommentars auch noch mal angesehen, die Anfrage dort einen Haken zu setzen ist ja nicht neu. Und ich kann es leider auch in keinster Weise nachvollziehen, warum ausgerechnet dort noch ein weiterer Haken rein soll. a) Die Stelle ist gar nicht mal so glitschig und die fragliche Passage lässt sich auch mit guten, rauen Griffen und Tritten links und rechts in der Wand prima Klettern. b) Wer im Einstieg dieser Route eine Problem hat, der gehört schlichtweg nicht im Vorstieg in diese Route. Allein schon deshalb weil er ja dann die Runouts weiter oben genau so wenig im Griff haben wird. Und da darf man auch nicht einfach mal runterfallen, bloß weil irgendwo drunter ein Haken steckt. So wie sie jetzt ist, ist die Route recht homogen in Bezug auf den Vorstiegsanspruch. Setzt man da noch einen Haken, ist die Route unten sehr gut gesichert und man lockt Leute in die Tour die dann weiter oben Probleme bekommen. Zum Draussen klettern gehört es schlichtweg dazu
ingo, 2014-08-27

Fortsetzung von unten: Zum Draussen-Klettern gehört es schlichtweg dazu sein Hirn einzuschalten und für sich selbst Verantwortung zu übernehmen. Das können wir den Leuten nicht dadurch abnehmen das wir in gut gesichterten Routen noch mehr Haken setzten. Jeder muss Lernen für sich zu entscheiden ob er an einer bestimmten Stelle fallen darf oder nicht und ob er einer gefährlichen Stelle psychisch und vom Können her gewachsen ist. Das gilt für fünfer genau so wie für jeden anderen Schwierigkeitsgrad.
ingo, 2014-08-27

Vorsicht im oberen Teil ist ein großer wackelblock…mit x markiert.
martin, 2021-11-14